Auf Grundlage der aktuellen Prognose des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) vom 8. Januar 2026 müssen sich die Küstenregionen in Mecklenburg‑Vorpommern ab Freitag auf deutlich erhöhte Wasserstände einstellen. Erwartet werden Pegelstände von bis zu 120 Zentimetern über Normalnull (NN).
Die Hansestadt Wismar ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Besonders Anwohner in hochwassergefährdeten Bereichen sollten ihre Fahrzeuge aus den gefährdeten Zonen entfernen und weitere Schutzmaßnahmen prüfen.
Hinweise der Behörden
Die Stadt empfiehlt, aktuelle Informationen über Radio zu verfolgen und auf mögliche Sirenendurchsagen zu achten. Zusätzlich stehen Warn‑Apps zur Verfügung, über die kurzfristige Entwicklungen und Handlungsempfehlungen verbreitet werden. Ausführliche Wasserstandsvorhersagen stellt das BSH online bereit.
Sandsack-Ausgabe in Wismar
Sollte die Prognose die Marke von 1,25 Metern über NN überschreiten, werden in Wismar Sandsäcke am Ziegenmarkt und in der Rabenstraße ausgegeben. Die Stadtverwaltung bittet darum, diese Angebote nur bei tatsächlichem Bedarf zu nutzen, um Engpässe zu vermeiden.
Die Lage wird fortlaufend beobachtet. Weitere Maßnahmen sind abhängig von der Entwicklung der Wasserstände.