Ein Segelausflug auf der Ostsee vor Wismar hat für die Besatzung einer Yacht ein glückliches, wenn auch schreckliches Ende genommen. Das Freizeitschiff war im Revier vor der Hansestadt auf eine tückische Sandbank aufgelaufen.
Durch die Wucht des Aufpralls und die anhaltende Wellenbewegung wurde der Rumpf so stark beschädigt, dass unkontrolliert Wasser ins Innere eindrang. In ihrer Not setzten die Segler einen Notruf ab, woraufhin die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sofort ausrückten.
Schnelles Eingreifen der DGzRS
Als die Rettungseinheit den Havaristen erreichte, stand das Wasser in der Yacht bereits bedrohlich hoch. Die Einsatzkräfte handelten umgehend und nahmen sowohl die sichtlich unter Schock stehende Besatzung als auch einen an Bord befindlichen Hund sicher auf ihr Rettungsboot über. Dank des schnellen und koordinierten Vorgehens blieben alle Beteiligten unverletzt. Die Geretteten wurden an Land medizinisch betreut und in Sicherheit gebracht.
Sicherung des beschädigten Bootes
Das havarierte Schiff musste aufgrund des starken Wassereinbruchs gesichert werden. Die Seenotretter verhinderten ein weiteres Vollschlagen und stabilisierten die Yacht, bevor sie für die anschließenden Maßnahmen vorbereitet wurde. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen und prüft, wie es zu dem Auflaufen auf die Untiefe kommen konnte.