In Wismar treibt die Deutsche Telekom seit Monaten den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau voran. In mehreren Stadtteilen sind die Arbeiten bereits abgeschlossen. Derzeit wird im Stadtteil Dargetzow gebaut; die Maßnahmen sollen dort voraussichtlich bis Oktober 2026 andauern.
Ziel: Flächendeckende Glasfaser‑Versorgung
Der Ausbau soll eine stabile und schnelle Internetversorgung im gesamten Stadtgebiet sicherstellen. Dafür verlegt die Telekom neue Glasfaserleitungen in Straßen und Gehwege und installiert zusätzliche Schaltschränke. Diese Arbeiten führen zeitweise zu Einschränkungen bei der Nutzung von Verkehrsflächen sowie bei Zufahrten zu Privatgrundstücken.
Verpflichtungen der Unternehmen
Die Telekom und ihre beauftragten Firmen sind durch die Genehmigung der Hansestadt verpflichtet, die Bauarbeiten fachgerecht auszuführen. Aufgegrabene Straßen und Gehwege müssen technisch gleichwertig wiederhergestellt werden. Die Stadt führt gemeinsam mit den Unternehmen bauliche Abnahmen durch. Zudem muss die Telekom die Anwohnerinnen und Anwohner rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten informieren.
Gesetzliche Grundlage
Als Straßenbaulastträger ist die Hansestadt Wismar — wie alle Kommunen — nach dem Telekommunikationsgesetz verpflichtet, Anträgen von Telekommunikationsunternehmen zur Verlegung oder Änderung von Leitungen zuzustimmen. Bei Fragen zum aktuellen Breitbandausbau können sich Bürgerinnen und Bürger direkt an die Deutsche Telekom Technik GmbH wenden.