Die Hansestadt taucht ein in ihre eigene Geschichte. Am heutigen Mittwoch starteten die ersten Fachvorträge im Rahmen des 800-jährigen Stadtjubiläums. Während Experten die Gründungsjahre beleuchten, blickt die Stadt bereits auf die maritimen Höhepunkte des Sommers.
Wismar hat viel zu erzählen, und im Jubiläumsjahr 2026 wird diese Geschichte lebendiger denn je. Den Auftakt machten am Vormittag Historiker und Stadtarchivare, die in einer neuen Vortragsreihe die Anfänge der Hansestadt thematisierten. Im Fokus stand dabei nicht nur die reine Chronik, sondern das tägliche Leben der Bürger über die Jahrhunderte hinweg.
Geschichte zum Anfassen
Wer die Historie lieber unter freiem Himmel erleben möchte, kam heute bei der traditionellen Turmführung auf St. Marien auf seine Kosten. Um 14:00 Uhr erhielten Teilnehmer seltene Einblicke in die Architektur der Backsteingotik und die Bedeutung der Kirche als Seemarke. Parallel dazu laden die aktuellen Sonderausstellungen im Stadtgeschichtlichen Museum Schabbell dazu ein, tiefer in die Hansezeit einzutauchen.
Sicherheit geht vor
Überschattet wurden die Feierlichkeiten von einer ernsten Warnung der Behörden. Nach dem tragischen Vorfall vom Montag warnte die Polizei heute erneut vor dem Betreten der Eisflächen im Hafenbereich. „Die Sicherheit der Bürger steht auch im Jubiläumsjahr an erster Stelle“, hieß es aus dem Rathaus. Passend dazu probten Einsatzkräfte heute die Eisrettung, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.
Ausblick auf den Sommer
Während die heutigen Vorträge eher die leisen Töne der Geschichte anschlugen, bereitet sich die Stadtverwaltung bereits auf den großen Besucheransturm im Juni vor. Das 31. Hafenfest (11. bis 14. Juni 2026) wird als einer der zentralen Eckpfeiler der 800-Jahr-Feier erwartet. Informationen zum weiteren Programm und Buchungsmöglichkeiten für Stadtführungen finden Interessierte auf der offiziellen Seite der Tourist-Information Wismar.