Auf dem Gelände der Kita Seebad Wendorf ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Einrichtung vollzogen worden. Am heutigen Mittwoch übergab der Minister für Inneres und Bau, Christian Pegel, einen Zuwendungsbescheid an die Hansestadt Wismar. Mit der Förderung soll der geplante Ersatzneubau der Kita vorangebracht werden – ein Projekt, das für Kinder, Eltern und Mitarbeitende gleichermaßen von großer Bedeutung ist.
Einen Einblick in die baulichen und planerischen Details gaben Bauleiter Steffen Kosmalla, Architekt Hendrik‑Eckhard Haß und Planerin Ramona Haisch. Sie erläuterten, wie der Neubau künftig mehr Platz, bessere Raumstrukturen und zeitgemäße Bedingungen schaffen soll. Der Ersatzneubau ist als langfristige Investition in die frühkindliche Bildung im Stadtteil Wendorf gedacht und soll den steigenden Anforderungen an moderne Betreuungseinrichtungen gerecht werden.
Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheids ist der Weg für die nächsten Schritte nun offiziell frei. Die Hansestadt Wismar kann damit die Planungen weiter konkretisieren und die Umsetzung vorbereiten. Für die Kita‑Gemeinschaft bedeutet der Termin ein deutliches Signal: Der Neubau kommt – und mit ihm eine spürbare Verbesserung der Betreuungs- und Arbeitsbedingungen.
Der Abriss des 1968 errichteten DDR‑Kombi‑Gebäudes wurde notwendig, nachdem 2016 der Schadstoff Naphthalin nachgewiesen worden war. Die Substanz gilt als gesundheitsschädlich und umweltgefährdend, weshalb ein Weiterbetrieb der Einrichtung langfristig nicht verantwortbar war. In den folgenden Jahren wurde die Zahl der betreuten Kinder schrittweise reduziert, bis schließlich alle Gruppen auf andere Einrichtungen im Stadtteil verteilt wurden.