In der Hansestadt Wismar hat der Countdown für eine der wichtigsten politischen Entscheidungen der kommenden Jahre begonnen. Noch bis zum 27. Januar 2026 können Interessierte ihre Unterlagen für die Wahl zum Bürgermeister einreichen. Da Amtsinhaber Thomas Beyer (SPD) nach 16 Jahren im Rathaus nicht erneut antritt, ist das Rennen um seine Nachfolge völlig offen.
Ein breites Bewerberfeld formiert sich
Knapp zwei Wochen vor Ablauf der Frist deutet sich ein vielfältiges Bewerberfeld an. Die politische Landschaft bereitet sich auf einen intensiven Wahlkampf vor, in dem sowohl erfahrene Politiker als auch neue Gesichter um die Unterstützung der Wismarerinnen und Wismarer werben.
Aktuell treten an:
- Frank Junge (SPD): Der Bundestagsabgeordnete möchte für die Sozialdemokraten das Erbe von Thomas Beyer fortführen.
- Toni Brüggert (BfW): Der 35‑Jährige setzt auf einen Generationswechsel und wurde im Dezember offiziell nominiert.
- Horst Krumpen (Die Linke): Ein bekanntes Gesicht der Kommunalpolitik, das erneut für seine Partei ins Rennen geht.
- Christian Danielczyk (parteilos): Einer der jüngsten Bewerber, der seit Anfang Januar für frischen Wind sorgt.
- Horst Bartels (Einzelbewerber): Er tritt unabhängig von Parteistrukturen an.
Insgesamt werden derzeit mindestens sechs ernsthafte Bewerber gehandelt. Welche Kandidaturen endgültig zugelassen werden, entscheidet der Wahlausschuss Ende Januar.
Wahltag im April
Die Bürgerinnen und Bürger sind am 12. April 2026 zur Stimmabgabe aufgerufen. Erreicht keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, ist eine Stichwahl Ende April vorgesehen.