Die Hansestadt Wismar ist am 29. und 30. Mai 2026 Gastgeberin des diesjährigen „BundesNetzwerktreffens Kinder- und Jugendbeteiligung“. Rund 80 Fachkräfte aus ganz Deutschland werden zu dem zweitägigen Austausch erwartet, der vom Deutschen Kinderhilfswerk und dem BundesNetzwerk für Kinder- und Jugendbeteiligung organisiert wird. Die Veranstaltung findet im Zeughaus in der Ulmenstraße statt.
Recht auf Beteiligung im Mittelpunkt
Kinder und Jugendliche haben das Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen beteiligt zu werden. Dieses Grundprinzip steht im Zentrum der Arbeit des BundesNetzwerks, das sich bundesweit für verbindliche Beteiligungsstrukturen einsetzt. Ziel ist es, die Qualität der Beteiligungsarbeit vor Ort zu stärken, Fachkräfte zu vernetzen und politische Aufmerksamkeit für die Anliegen junger Menschen zu schaffen.
Austausch im Open-Space-Format
Das Treffen in der Hansestadt findet im Open-Space-Format statt. Die Teilnehmenden bringen ihre eigenen Themen ein und gestalten daraus moderierte Sessions. Das Format lebt von der aktiven Mitwirkung aller Beteiligten und ermöglicht es, aktuelle Herausforderungen, Methoden und Praxisbeispiele unmittelbar miteinander zu diskutieren. Eingeladen sind Fachkräfte aus Kommunen, Trägern und Verbänden sowie Moderatorinnen, Moderatoren und Trainerinnen und Trainer aus dem Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung.
Die Veranstaltung wird am 29. Mai um 11.00 Uhr offiziell eröffnet. Anschließend beginnt der offene Austausch, der am zweiten Tag fortgeführt und durch gemeinsame Planungen und ein Netzwerkplenum ergänzt wird. Die Ergebnisse der Sessions werden dokumentiert und dem Netzwerk zur weiteren Arbeit zur Verfügung gestellt.
Wismar setzt ein Zeichen
Mit der Ausrichtung des BundesNetzwerktreffens rückt Wismar bundesweit in den Fokus der Beteiligungsarbeit. Die Stadt unterstreicht damit ihren Anspruch, jungen Menschen Mitsprache zu ermöglichen und Beteiligungsstrukturen weiter auszubauen. Für zwei Tage wird Wismar zum zentralen Ort für Fachkräfte, die sich dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche in Politik, Verwaltung und Gesellschaft stärker gehört werden.