Klappe auf für die Hansestadt! Ab dem morgigen Montag verwandeln sich Teile der historischen Altstadt erneut in ein Set für Film- und Fernsehproduktionen. Während die Vorfreude auf neue Bilder aus Wismar groß ist, bedeutet dies für Anwohner und Autofahrer zunächst Geduld und Umgewöhnung.
Schwerpunkte Schweinsbrücke und Stockholmer Straße
Besonders betroffen sind in der kommenden Woche die malerischen Ecken rund um die Schweinsbrücke und die Stockholmer Straße am Alten Hafen. Diese Orte sind aufgrund ihres authentischen maritimen Ambientes bei Produktionsfirmen heiß begehrt. Um reibungslose Drehabläufe und die nötige Motivruhe zu gewährleisten, werden dort großflächige Haltverbote eingerichtet.
Parkplatzsuche und Straßensperrungen
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass widerrechtlich parkende Fahrzeuge in den betroffenen Zonen konsequent abgeschleppt werden müssen, um die engen Zeitpläne der Filmcrews nicht zu gefährden. Anwohner werden gebeten, auf umliegende Parkplätze auszuweichen. Zeitweise kann es während der eigentlichen Aufnahmen auch zu kurzen Intervallsperrungen für den Fußgänger- und Radverkehr kommen.
Wismar als „Medienstadt“
Trotz der Unannehmlichkeiten überwiegt oft der Stolz: Die regelmäßigen Dreharbeiten (unter anderem für die beliebte SOKO Wismar) sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine unbezahlbare Werbung für den Tourismus in Nordwestmecklenburg. Wer Glück hat, kann in den nächsten Tagen vielleicht sogar den einen oder anderen Blick auf bekannte TV-Gesichter erhaschen.