Das vierte KuNo‑Kulturfest hat am Samstag im und am Wismarer Zeughaus rund 3.500 Besucherinnen und Besucher angezogen. Bei bestem Frühlingswetter präsentierten mehr als 150 Mitwirkende aus 17 Nationen ein vielfältiges Programm unter dem Leitmotiv Toleranz und interkultureller Austausch. Die Veranstalter vom Kunst‑ und Kulturnetzwerk Nord zogen eine durchweg positive Bilanz.
Bühnenprogramm von afrikanischen Rhythmen bis Hip‑Hop
Auf der Hauptbühne erwartete das Publikum ein abwechslungsreiches Live‑Musikprogramm: afrikanische Percussion, osteuropäischer Folk, Reggae, Singer‑Songwriter‑Auftritte und Hip‑Hop sorgten für ein breites musikalisches Spektrum. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, zwischen den Acts mit Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen.
Workshops, Ausstellungen und großes Kinderprogramm
Parallel zum Bühnenprogramm bot der Innenhof des Zeughauses kreative Workshops, kleine Kunstausstellungen und ein umfangreiches Kinderprogramm. Familien konnten malen, basteln, tanzen oder an Mitmachaktionen teilnehmen. Die Angebote waren durchweg gut besucht.
Kulinarische Vielfalt aus aller Welt
Ein internationaler Marktplatz mit Speisen aus verschiedenen Ländern ergänzte das Fest. Von syrischen Spezialitäten über afrikanische Gerichte bis hin zu osteuropäischen Backwaren reichte das kulinarische Angebot, das viele Gäste als besonderen Höhepunkt bezeichneten.
Veranstalter: „Brücken zwischen den Kulturen gebaut“
Das Kunst‑ und Kulturnetzwerk Nord betonte nach Abschluss der Veranstaltung, dass das Fest sein Ziel erreicht habe: Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und kulturelle Vielfalt in Wismar sichtbar zu machen.