Wie war die Hansestadt Wismar in der Vergangenheit weltweit vernetzt? Welche Spuren hinterließen Handel, Politik und Kultur über die Jahrhunderte hinweg? Diesen Fragen widmet sich im September eine internationale historische Tagung.
Unter dem Titel „Wismar und seine überregionalen und internationalen Beziehungen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit“ lädt das Archiv der Hansestadt Wismar vom 17. bis 19. September 2026 ins Zeughaus ein. Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit der Historischen Kommission für Mecklenburg e. V. und dem Archivverein Wismar e. V.
Blick auf das große Stadtjubiläum 2029
Das wissenschaftliche Treffen verfolgt ein klares Ziel: Die Geschichte Wismars soll nicht isoliert betrachtet werden, sondern im Kontext ihrer überregionalen und globalen Verflechtungen. Mit Blick auf das 800‑jährige Stadtjubiläum im Jahr 2029 wird die historische Entwicklung von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert untersucht.
Fachleute aus Geschichte, Archäologie und Kunstgeschichte beleuchten politische, wirtschaftliche, soziale, religiöse und kulturgeschichtliche Aspekte. Durch den chronologischen und interdisziplinären Ansatz sollen die wechselseitigen Beziehungen der Hansestadt besonders deutlich hervortreten.
Die Teilnahme an der dreitägigen Tagung ist kostenlos. Da die Plätze im Zeughaus begrenzt sind, bitten die Veranstalter um vorherige Anmeldung.