Im Rahmen der Planungen für den Ersatzneubau der Hochbrücke auf der Landesstraße L 12 in Wismar führt das Straßenbauamt Schwerin am Dienstag, 22. September 2026, umfangreiche Spezialmessungen durch. Ziel der Untersuchungen ist es, präzise Statik‑ und Belastungsdaten des Bestandsbauwerks zu erheben.
Die Ergebnisse sollen Aufschluss über die verbleibende Tragfähigkeit geben und die nächsten Schritte für den geplanten Neubau technisch fundiert vorbereiten.
Kurzzeitige Verkehrsstopps in den Abend‑ und Nachtstunden
Um den Stadtverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, finden die insgesamt acht Messfahrten in den Abend‑ und Nachtstunden statt. Für jede Messung muss der Verkehr auf der Hochbrücke kurzzeitig angehalten werden. Die Eingriffe sind zeitlich begrenzt und werden so koordiniert, dass der Verkehrsfluss schnell wieder freigegeben werden kann.
Bauwerk seit Jahren unter besonderer Beobachtung
Die 1970 errichtete Hochbrücke zählt zu den wichtigsten Verkehrsverbindungen der Hansestadt. Sie verbindet die Altstadt mit dem östlichen Stadtgebiet und schafft die Anbindung an die Bundesstraßen sowie die Autobahn A 20. Aufgrund von Konstruktionsmängeln und altersbedingten Schäden wird das Bauwerk seit Jahren in verkürzten Intervallen geprüft und kontinuierlich überwacht.
Die nun anstehenden Messungen bilden eine zentrale Grundlage für den Übergang von der Entwurfsplanung in die bevorstehenden Umsetzungsphasen des Ersatzneubaus.