Am 24. September tritt die Bürgerschaft der Hansestadt Wismar zu ihrer nächsten Sitzung zusammen. Ein Schwerpunkt liegt auf den Vorbereitungen für die Internationalen Hansetage 2028 und 2029, die Wismar gemeinsam mit Stralsund ausrichten wird.
Das Kommunalparlament entscheidet über die Einleitung eines Interessenbekundungsverfahrens für den Hansemarkt und das dazugehörige Bühnenprogramm. Ziel ist es, frühzeitig Konzepte für die organisatorische und gestalterische Umsetzung der Großveranstaltung einzuholen.
Erweiterung von Wirtschaftsflächen und Stadtumbau
Mit dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan 94/26 Industrie‑ und Gewerbegebiet Wismar West / Werft – südlicher Bauabschnitt soll die Grundlage für die Erweiterung und Erschließung wichtiger Wirtschaftsflächen geschaffen werden. Das Gebiet im Westen der Stadt gilt als zentraler Standort für industrielle Entwicklung und neue Gewerbeansiedlungen.
Parallel dazu befasst sich die Bürgerschaft erneut mit dem Stadtumbaugebiet Wendorf‑Süd. Die ehemalige Militärfläche soll zu einem Wohn‑ und Schulquartier entwickelt werden. Die Sitzung dient dazu, rechtliche und konzeptionelle Rahmenbedingungen weiter zu konkretisieren.
Ergänzend steht die Beantragung neuer Städtebaufördermittel für das Programmjahr 2027 im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme Altstadt Wismar auf der Tagesordnung.
Jahresabschluss und Gesamtabschluss
Neben den Entwicklungsprojekten stehen klassische Finanzentscheidungen an. Die Bürgerschaft berät über die Feststellung des Jahresabschlusses 2025 für den Entsorgungs‑ und Verkehrsbetrieb (EVB). Zudem liegt der Gesamtabschluss der Hansestadt Wismar zum Stichtag 31. Dezember 2024 zur Beschlussfassung vor. Beide Dokumente bilden die Grundlage für die finanzielle Bewertung der städtischen Haushaltsführung.