Auf der Wismarer Hochbrücke (L 12) kommt es am Dienstagabend zu Behinderungen im Spätverkehr. Das Straßenbauamt Schwerin führt ab etwa 21.30 Uhr bis voraussichtlich 1.00 Uhr nachts umfangreiche Spezialmessungen auf dem 1970 erbauten Bauwerk durch. Autofahrer müssen in diesem Zeitraum mit wiederholten, kurzzeitigen Sperrungen rechnen.
40‑Tonnen‑Lastzug liefert Belastungsdaten
Für die Untersuchung setzt die Behörde einen rund 40 Tonnen schweren Lastzug ein, der die Hochbrücke insgesamt achtmal überquert. Während jeder einzelnen Messfahrt wird der Verkehr durch die Polizei kurzzeitig vollständig angehalten. So soll sichergestellt werden, dass das Messfahrzeug die Brücke allein befährt und die Sensoren Verformungen und mögliche Schäden störungsfrei erfassen können. Eine durchgehende Vollsperrung ist nicht vorgesehen.
Dauerüberwachung bis zum Ersatzneubau
Die L 12 zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Hansestadt. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Hochbrücke wird das Bauwerk bis zur Fertigstellung eines geplanten Ersatzneubaus engmaschig überwacht. Die heutigen Belastungsproben liefern Ingenieuren wichtige Daten zur Tragfähigkeit und Verkehrssicherheit für die kommenden Jahre.