In Wismar werden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 17. auf 18. Oktober 2026, deutlich erhöhte Wasserstände erwartet. Nach einer Prognose des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) könnte der Pegel auf 65 bis 130 Zentimeter über Normalnull steigen. Die Hansestadt ruft Anwohner in hochwassergefährdeten Bereichen dazu auf, rechtzeitig Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Besonders in tiefer gelegenen Bereichen in Hafennähe kann ein steigender Wasserstand zu Problemen führen. Die Stadt empfiehlt deshalb, Fahrzeuge vorsorglich aus hochwassergefährdeten Gebieten zu entfernen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zum Schutz des Eigentums zu ergreifen.
Sandsäcke bei entsprechendem Wasserstand
Für den Fall einer höheren Hochwasserprognose hat die Hansestadt die Bereitstellung von Sandsäcken angekündigt. Diese sollen am Ziegenmarkt und in der Rabenstraße zur Verfügung stehen, wenn ein Wasserstand von mehr als 1,25 Metern über Normalnull prognostiziert wird. Da die aktuelle Vorhersage mit bis zu 1,30 Metern über Normalnull diesen Schwellenwert erreichen beziehungsweise überschreiten könnte, sollten sich betroffene Anwohner über die weitere Entwicklung informieren.
Prognosen können überschritten werden
Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass es in der Vergangenheit bereits zu höheren Wasserständen gekommen ist, als zunächst vorhergesagt wurden. Die aktuellen Werte stellen daher eine Prognose dar. Wie hoch das Wasser tatsächlich steigt, hängt von der weiteren Wetter- und Windentwicklung ab.Anwohner sollten mögliche Veränderungen der Vorhersage aufmerksam verfolgen und Schutzmaßnahmen nicht erst bei steigendem Wasserstand einleiten.
Aktuelle Warnungen beachten
Weitere Informationen zur Entwicklung der Wasserstände veröffentlicht das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie unter www.bsh.de. Die Hansestadt empfiehlt außerdem, Meldungen im Radio und mögliche Sirenendurchsagen zu beachten. Die erhöhten Wasserstände werden insbesondere für die Nacht zum Sonntag erwartet.