Drei Tage nach dem Großbrand in der ehemaligen Malz‑ und Getränkefabrik Wismaria am Platter Kamp ist die Feuerwehr am Mittwochmorgen erneut im Einsatz gewesen. Nach Angaben eines Sprechers befinden sich weiterhin kleinere Glutnester in dem beschädigten Backsteingebäude. Diese flammen immer wieder auf und müssen von den Einsatzkräften gezielt abgelöscht werden.
In diesem Zusammenhang fordert die Hansestadt Wismar auf, das Gelände der alten Malzfabrik nicht zu betreten. Es herrscht akute Lebensgefahr, da ein Einsturz des Gebäudes nicht ausgeschlossen werden kann.
Brandursache weiterhin unklar
Das Feuer war am Sonntag, 18. Oktober, im zweiten Obergeschoss der leerstehenden Fabrik ausgebrochen. Bereits am Montag hatten erste Abrissarbeiten begonnen, weil Teile des denkmalgeschützten Gebäudes akut einsturzgefährdet sind. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden.
Straße und Bahnstrecke wieder freigegeben
Die Straße Platter Kamp sowie die angrenzende Bahnstrecke waren bereits am Montagabend nach einem Teilabriss wieder freigegeben worden. Nach Angaben der Bahnunternehmen verkehren die Züge der Linie RE8 inzwischen wieder regulär.