Die Bürgerstiftung der Hansestadt Wismar hatte zu einem Abend eingeladen, der vor allem eines sollte: zeigen, wie viel Engagement in dieser Stadt steckt. Vereine, Initiativen und Projektmacherinnen und ‑macher kamen im Saal zusammen, um über ihre Arbeit zu berichten, sich kennenzulernen und neue Ideen zu vernetzen. Denn genau darum geht es der Bürgerstiftung seit über 25 Jahren – um Projekte, die Wismar zusammenhalten, stärken und weiterbringen.
2025 konnte die Stiftung erneut beachtliche Wirkung entfalten: 43 Projekte wurden gefördert, darunter neun Vorhaben der Sportstiftung und vier Projekte. Insgesamt flossen 85.142 Euro in Bildung, Betreuung, Integration und die Unterstützung älterer Menschen – Bereiche, in denen die Stiftung seit 1998 kontinuierlich aktiv ist.
Vorstandsvorsitzender Andreas Wellmann nutzte die Veranstaltung, um den Engagierten persönlich zu danken. „Wir freuen uns, dass die Menschen in der Stadt sich mit vielen guten Ideen an uns wenden. Wir machen da gern etwas möglich“, sagte er. Die Bürgerstiftung sei ein Motor für soziale Projekte – und zugleich ein Spiegel dafür, wie viel „soziales Kapital“ eine Stadt wie Wismar brauche.
Auch Bürgermeister Thomas Beyer würdigte die Arbeit der Stiftung und vor allem die Menschen, die sie tragen. Viele Projekte seien nur möglich, weil Bürgerinnen und Bürger mit kleinen oder großen Spenden unterstützen. „Auch vermeintlich wenig kann hier viel bewirken“, betonte Beyer. Weitere Zustiftungen seien ausdrücklich willkommen, um die Förderarbeit langfristig zu sichern.
Die Bürgerstiftung der Hansestadt Wismar engagiert sich seit 1998 für Bildung, Integration, Umweltschutz, Denkmalpflege und das Gemeinwohl. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Projekte ermöglicht, die das Leben in der Stadt nachhaltig geprägt haben. Der Abend zeigte einmal mehr, wie lebendig diese Arbeit ist – und wie viel Potenzial in den Menschen steckt, die Wismar jeden Tag ein Stück besser machen.