Die Handballerinnen der TSG haben beim favorisierten Stavenhagener SV ein bemerkenswertes Auswärtsspiel abgeliefert, mussten sich am Ende jedoch knapp mit 18:22 (10:8) geschlagen geben. Nach einer holprigen Vorbereitung und mehreren Ausfällen im Rückraum reiste die TSG mit einem stark verjüngten Kader an. Nachwuchskräfte aus der A‑Jugend und der zweiten Mannschaft verstärkten das Team kurzfristig, wodurch der Altersdurchschnitt auf dem Feld bei lediglich 19,7 Jahren lag.
Starker Beginn und verdiente Pausenführung
Die junge Gästemannschaft erwischte einen optimalen Start: Carolin Lüth traf zum 0:1, bevor Stavenhagen besser ins Spiel fand und auf 7:4 stellte. Die TSG blieb unbeeindruckt, antwortete mit einem 4:0‑Lauf und drehte die Partie zur 8:7‑Führung. Gestützt auf eine aufmerksame Defensive und eine starke Torhüterleistung von Lucy Schelske – die in der letzten Sekunde der ersten Halbzeit einen Siebenmeter parierte – ging die TSG mit einem verdienten 10:8‑Vorsprung in die Kabine.
Entscheidung nach Zeitstrafe
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die TSG mutig und behauptete die Führung über die Zwischenstände von 11:9 und 13:11. Erst in der 48. Minute gelang dem Stavenhagener SV der Ausgleich zum 15:15. Direkt danach folgte die entscheidende Phase: Eine Zeitstrafe gegen die TSG nutzten die Gastgeberinnen konsequent aus und setzten sich mit einem schnellen 4:0‑Lauf bis zur 51. Minute auf 19:15 ab. Diesen Vorsprung gab Stavenhagen bis zum Schlusspfiff nicht mehr her.
Zuversicht für die kommenden Aufgaben
Trotz der verpassten Überraschung zeigte die TSG einen couragierten und reifen Auftritt. Die Leistung des verjüngten Teams lässt die Verantwortlichen optimistisch auf die kommenden Spiele der Saison blicken.