Die Sparkasse Mecklenburg‑Nordwest warnt vor einer aktuellen Welle betrügerischer Telefonanrufe, die in den vergangenen Tagen vermehrt im Landkreis gemeldet wurden. Unbekannte geben sich als Mitarbeitende der Sparkasse aus und versuchen, sensible Informationen über Vermögenswerte zu erlangen. Betroffen sind vor allem Personen, die am Telefon nach Edelmetallen, Wertgegenständen oder größeren Bargeldbeständen befragt wurden. Teilweise forderten die Anrufer sogar kurzfristige Termine in einer Filiale – auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten. „Diese Anrufe stammen nicht von der Sparkasse!“, betont Mario Löscher, Leiter des Vorstandsstabs.
So gehen die Betrüger vor
Die Anrufe folgen einem wiederkehrenden Muster:
- Fragen nach kürzlich erworbenen Edelmetallen oder deren Aufbewahrung
- Erkundigungen zu Bargeldbeständen oder Wertgegenständen im Haushalt
- Aufforderung zu sofortigen Terminen in einer Geschäftsstelle
- Vorwand: Prüfung von Banknoten oder sichere Einlagerung von Wertgegenständen
Die Sparkasse stellt klar, dass sie niemals telefonisch nach solchen Informationen fragt und keine unangekündigten Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart.
Wichtige Hinweise für Kundinnen und Kunden
Die Sparkasse weist ausdrücklich darauf hin:
- Sie fordert niemals dazu auf, Wertgegenstände aufgrund eines Telefonats mitzubringen.
- Sie rät nicht dazu, größere Geldbeträge zu transportieren.
- Verdächtige Gespräche sollten sofort beendet werden.
- Termine sollten ausschließlich über die offiziellen Rufnummern, insbesondere die zentrale Servicenummer 03841 / 240‑0, vereinbart werden.
Bei Unsicherheit: Filiale oder Polizei kontaktieren
Wer einen solchen Anruf erhält oder unsicher ist, sollte direkt in einer Filiale nachfragen oder die Polizei informieren. Ziel ist es, potenzielle Opfer frühzeitig zu schützen und die Betrugsversuche zu stoppen. Die Sparkasse ruft daher alle Kundinnen und Kunden zu erhöhter Wachsamkeit auf und bittet darum, verdächtige Anrufe umgehend zu melden.