Die Stadtwerke Wismar kündigen zum 1. April 2026 spürbare Preissenkungen für Haushalte in der Pflichtversorgung an. Sowohl beim Strom als auch beim Erdgas sinken die Arbeitspreise – ein Signal der Entlastung nach mehreren turbulenten Jahren auf dem Energiemarkt.
Strom: Entlastung für rund 8.000 Haushalte
Im Pflichtversorgungstarif WismarStromBasis reduziert sich der Arbeitspreis um 2,78 Cent pro Kilowattstunde. Ein durchschnittlicher Haushalt mit etwa 2.500 kWh Jahresverbrauch spart damit rund 70 Euro pro Jahr.
Noch deutlicher fällt die Ersparnis im Sonderprodukt WismarStromZuhause aus. Wer dorthin wechselt, kann bei gleichem Verbrauch etwa 215 Euro jährlich einsparen. Die Stadtwerke empfehlen daher aktiv einen Tarifwechsel, der unkompliziert möglich ist.
Gas: Preissenkung auch im Basisprodukt
Auch die 727 Gaskunden im Tarif WismarGasBasis profitieren. Bei einem typischen Jahresverbrauch von 20.000 kWh ergibt sich eine Entlastung von rund 270 Euro.
Im Sonderprodukt WismarGasZuhause liegt die mögliche Ersparnis sogar bei etwa 500 Euro pro Jahr – ein Unterschied, der vor allem für größere Haushalte relevant ist.
Märkte beruhigen sich
„Nach den extremen Ausschlägen der vergangenen Jahre sehen wir eine deutliche Beruhigung der Energiemärkte – sowohl beim Strom als auch beim Gas“, sagt Stadtwerke‑Sprecherin Sylvia Bartsch. Zwar lägen die Preise weiterhin über dem Niveau vor dem russischen Angriff auf die Ukraine, doch seien derzeit keine drastischen Preisspitzen zu erwarten.
Informationen für Kundinnen und Kunden
In den kommenden Tagen erhalten alle Haushalte ein persönliches Schreiben mit den neuen Preisen und Hinweisen zu möglichen Tarifwechseln. Wichtig ist: Die monatlichen Abschläge ändern sich nicht automatisch. Wer seinen Abschlag anpassen möchte, kann dies im Kundencenter in der Ladestraße 1a, telefonisch unter 03841 233‑0, per E‑Mail an kundenbetreuung@stadtwerke-wismar.de, oder über das Online‑Kundenportal erledigen.
Mit den Preissenkungen setzen die Stadtwerke ein klares Zeichen der Entlastung – und zeigen, dass sich die Lage auf dem Energiemarkt allmählich stabilisiert.