In der Wismarer Bürgermeister‑Hauptstraße sind in der Nacht zahlreiche Wahlplakate mutwillig beschädigt worden. Unbekannte zerstörten mindestens 16 Banner des Bürgermeisterkandidaten Christoph Meister. Nach ersten Einschätzungen entstand ein erheblicher Sachschaden.
Die Beschädigungen richteten sich ausschließlich gegen die Plakate eines einzelnen Kandidaten. Während unterschiedliche politische Positionen zum demokratischen Wettbewerb gehören, überschreitet gezielter Vandalismus diese Grenze deutlich. Sachbeschädigung ist kein Ausdruck politischer Meinung, sondern eine Straftat, die das demokratische Miteinander beeinträchtigt und den Wahlkampf verzerrt.
Wahl am 12. April
Die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt sind am 12. April aufgerufen, ihren neuen Bürgermeister zu wählen. Bis dahin hoffen viele auf einen fairen Wahlkampf, in dem politische Auseinandersetzungen auf der Sachebene geführt werden und nicht durch mutwillige Zerstörung.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei den Ermittlungsbehörden zu melden.