Am heutigen Dienstag wird es am Knotenpunkt Am Haffeld/Am Gleis/Am Torney in Wismar etwas voller – allerdings nicht wegen des Verkehrs selbst, sondern wegen einer umfassenden Verkehrszählung. Die Hansestadt lässt dort neue Daten erheben, um den geplanten Neubau der Bahnübergangs- und Straßensicherungsanlage (BÜSTRA) fachlich vorzubereiten. Die Messung dauert maximal 24 Stunden.
Beauftragt wurde die VE‑Kass Ingenieurgesellschaft aus Köln. Zum Einsatz kommen moderne Erfassungssysteme, die ausschließlich anonymisierte Verkehrsdaten aufzeichnen. Weder Personen noch Kennzeichen werden erkannt oder gespeichert. Die Stadt betont, dass die Daten ausschließlich für Verkehrsanalysen genutzt werden, die als Grundlage für künftige Planungen dienen.
Gespeichert werden die Aufnahmen nur so lange wie nötig – in der Regel rund drei Wochen, bis die Auswertung abgeschlossen ist. Während dieser Zeit hat ausschließlich das Personal der VE‑Kass Ingenieurgesellschaft Zugriff auf die Daten. Danach werden sämtliche Aufzeichnungen vollständig gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt.
Mit der Verkehrszählung schafft die Hansestadt Wismar eine wichtige Grundlage für die Modernisierung des vielbefahrenen Knotenpunktes im Haffeld – ein Bereich, der für Pendlerinnen und Pendler, Gewerbe und Hafenlogistik gleichermaßen von Bedeutung ist.