Montag, 17.Mai 2021

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Vier Wochen zum Aufholen des Schulstoffs im neuen Schuljahr

Die ersten vier Wochen im kommenden Schuljahr sollen zum Nachholen von coronabedingt versäumtem Unterrichtsstoff dienen.

Das kündigte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) am Mittwoch im Bildungsausschuss des Landtags an. “Diese Zeit soll dazu dienen, die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, nach der langen Zeit der Einschränkungen wieder in einen geregelten Schulalltag zurückzufinden, Wissensstände festzustellen und den Blick auf die kommenden Wochen und Monate zu legen”, sagte die Ministerin. Allen sei klar, dass die Bewältigung der Folgen der Corona-Krise in der Schule längerfristig angelegt sein müsse.

Es gebe ein ganzes Maßnahmenpaket. Bereits aufgelegte Förderprogramme sollen verlängert werden. So könnten Lehramtsstudenten auch weiterhin gegen Bezahlung zusätzlich in den Schulen helfen. Auch werde es wieder zusätzliche Förderung bei privaten Bildungsanbietern geben, “dies sowohl schulbegleitend als auch in den Ferien”.

Ein zusätzliches Programm soll es für Schüler geben, die im Lockdown den Anschluss an die Schule komplett verloren haben. “Dabei wird auch die Jugendhilfe eine wichtige Rolle spielen”, betonte die Ministerin.

Der oppositionellen Linken ist das alles zu wenig. Die geplanten vier Wochen zum Beginn des nächsten Schuljahrs reichten “hinten und vorne” nicht aus. “Meine Fraktion erneuert ihren Vorschlag, das Schuljahr nach den Sommerferien bis zum Oktober zu verlängern, um den versäumten Unterricht wenigstens in Teilen nachzuholen”, sagte die Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg.

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