In der Bürgerschaft steht eine zentrale Personalentscheidung an: Die Wahl des neuen 1. Stellvertreters des Bürgermeisters.
Für seine Nachfolge kandidieren nur noch zwei Bewerber, denn Dr. Sonja Gelinek hat ihre Kandidatur wieder zurückgezogen. Damit sind noch René Domke, Landesvorsitzender der FDP, und Lars Sperling, nominiert von der CDU in der Verlosung. Gewählt wird für eine Amtszeit von sieben Jahren und sechs Monaten – eine Entscheidung mit langfristiger Wirkung für die Hansestadt.
Die erste Abstimmung vergangene Woche geriet zur Farce. Rückzüge, Blockaden und sieben Sitzungsunterbrechungen verhinderten eine Wahl. Für viele Zuschauer war das ein Tiefpunkt demokratischer Kultur.
Wir haben ja mit Berkhahn gesehen wie bürgerfeindlich die CDU ist und gegen Unternehmer agiert (ST. Marienkirchof 4a z.B. seit 10 Jahren ungenutzt trotz ständiger Bemühungen der Eigentümer) Deshalb wäre Herr Domke eine gute Wahl. Er ist in der Lage auf Augenhöhe mit den Bürgern zu reden.
Wir brauchen Leute die in der Sache kompetent sind. Ein Jurist wie Berkhahn löst „Probleme“ über Ordnungsverfügungen und Bescheide nicht über Gespräche auf Augenhöhe.
Domke ist doch ein guter Kompromiss, weil die liberale Liste klein ist und somit nöher an einer Bürgerdemokratie dran als die übrigen alten großen Parteien.
Mit ihm können wir die besten Ergebnisse für Wismar erwarten.