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Wismar 2026: Ein Jahr der Kräne und Umleitungen – Stadt und Landkreis rüsten auf

Mit dem Jahreswechsel 2026 startet in der Hansestadt Wismar und im Landkreis Nordwestmecklenburg eine Phase intensiver Bautätigkeit. Während die Stadt ambitionierte Wohn- und Infrastrukturprojekte vorantreibt, müssen sich Autofahrer in der gesamten Region auf ein Jahr voller Einschränkungen einstellen. Der am 5. Januar vorgestellte Fahrplan zeigt: Die Region investiert massiv in ihre Zukunftsfähigkeit.

Werftstraße: Wismars wichtigstes Infrastrukturprojekt

Als eines der zentralen Vorhaben gilt der Weiterbau der Werftstraße. Rund 16 Millionen Euro fließen in die Fertigstellung der neuen Verkehrsachse, die bis 2027 komplett ausgebaut sein soll. Die Straße erschließt nicht nur das Gewerbegebiet West, sondern soll als Entlastungsroute den innerstädtischen Verkehr spürbar reduzieren. Angesichts von täglich über 24.000 Pendlerbewegungen gilt das Projekt als unverzichtbar für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.

Wohnraumoffensive nimmt Fahrt auf

Auch in der Stadtentwicklung stehen 2026 bedeutende Entscheidungen an:

  • Neues Wohnquartier am Altstadt-/Hafenrand: Der Baustart für 88 neue Wohnungen ist geplant.
  • Quartier 30: Die Sanierung des historischen Areals im Stadtkern wird fortgesetzt. Geplant sind ökologische Aufwertungen, darunter extensive Dachbegrünungen und neue Grünflächen.
  • Schnellere Genehmigungen: Um dem Wohnungsmangel zu begegnen, will der Landkreis Baugenehmigungsverfahren im Jahr 2026 deutlich beschleunigen.

Baustellen im Landkreis: Geduld gefragt

Nicht nur in der Stadt, auch auf den Überlandstrecken wird 2026 kräftig gebaut. Zahlreiche Maßnahmen bringen teils Vollsperrungen mit sich:

  • Fernverkehr: Auf der A20 sowie den Bundesstraßen B105 und B106 stehen abschnittsweise Sanierungen an. Pendler zwischen Wismar, Schwerin und Rostock müssen sich auf Umleitungen einstellen.
  • Finanzielle Rahmenbedingungen: Einige Projekte hängen vom angespannten Doppelhaushalt 2026/2027 ab, den die Stadt im Dezember 2025 vorgelegt hat. Trotz steigender Kosten sind Rekordinvestitionen vorgesehen.

Blick nach vorn

Wismars Bausenator Michael Berkhahn und die Kreisverwaltung betonen, dass die Einschränkungen notwendig seien, um die Infrastruktur an wachsende Anforderungen anzupassen – nicht zuletzt aufgrund des starken Wachstums der Werftstandorte. Die Verantwortlichen sehen die Region auf einem klaren Modernisierungskurs, der langfristig Wirtschaftskraft und Lebensqualität stärken soll.

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