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Wismar: E-Bike sind weiterhin sehr beliebt – auch bei Dieben

Seit Beginn des Monats Juli wurden bei der Polizei in Wismar und Grevesmühlen insgesamt knapp 30 Fahrraddiebstähle, davon acht E-Bikes, angezeigt.

Die Diebstähle konzentrierten sich ausschließlich auf die Städte Wismar und Grevesmühlen. Im überwiegenden Teil der Fälle waren die entwendeten Räder selbst mit einem Fahrradschloss gesichert oder befanden sich in zum Teil verschlossenen Kellern.

So wurden bereits in der Nacht zum 02. Juli zwei E-Bikes, die sich gesichert auf einem Fahrradträger befanden, von einem Hotelparkplatz in Grevesmühlen entwendet. Im Bereich des Wismarer Hafens schlugen unbekannte Täter in der Nacht zum 09. Juli zu und stahlen dort zwei über Nacht gesichert abgestellte E-Bikes.

Vereinzelt wurden die entwendeten E-Bikes lediglich mit dem am Rad verbauten Rahmenschloss gesichert. Diese bieten jedoch keinen ausreichenden Schutz vor Diebstahl, da sie das Wegtragen des Zweirades nicht verhindern. Neben einer Sicherung mit dem Panzerkabel- oder Bügelschloss und hat das Rahmenschloss jedoch den Effekt, dass das Hinterrad gegen Teileklau gesichert ist.

Insgesamt beläuft sich der durch die unbekannten Diebe verursachte Schaden auf circa 25.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei rät:

Besitzern von E-Bikes sowie hochwertigen Fahrrädern wird dringend empfohlen, hochwertige Schlösser aus speziellem Stahl und mit hochwertigen Schließzylindern zu verwenden. Versicherer fordern unter Umständen Mindeststandards bei den Fahrradsicherungen ein.

Das Rad sollte möglichst an Rahmen sowie Vorder- und Hinterrad an festen Gegenständen angeschlossen werden. Auf diese Weise hätten Diebe mehr Arbeit und benötigten mehr Zeit zum Aufbrechen der Schlösser und können die Räder nicht einfach wegtragen.

E-Bikes und hochwertige Fahrräder sollten nach Möglichkeit über Nacht nicht vor der Haustür oder auf Fahrradträgern am Fahrzeug verbleiben, sondern in abgeschlossenen Räumen abgestellt werden. Auch hierbei empfiehlt sich, das Rad zusätzlich mit einem Fahrradschloss an einem festen Gegenstand oder anderen Fahrrad zu sichern.

Im Schadensfall ist es für die polizeilichen Ermittlungen besonders wichtig, dass Eigentümer ihr Fahrrad detailliert beschreiben können. Nicht selten kommt es jedoch vor, dass Geschädigte bei der Anzeigenerstattung nur ungenügende Angaben zu ihren Rädern machen können. Fehlende Details erschweren die polizeiliche Fahndung sowie die mögliche Zuordnung beim Auffinden des Fahrrades. Es empfiehlt sich daher, das frisch gekaufte Rad zu fotografieren und sich Rahmennummer und andere wichtige Besonderheiten zu notieren. Der vom Händler ausgestellte Fahrradpass sollte gut aufbewahrt werden.

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