Die Hansestadt Wismar hat zum 1. Januar 2026 die leistungsorientierte Bezahlung für ihre Mitarbeiter neu organisiert. Bislang wurde die tariflich vorgesehene Zahlung einmal jährlich mit dem Dezember‑Entgelt ausgezahlt. Nun nutzt die Stadt eine alternative Möglichkeit des Tarifvertrags und stellt die Leistung monatlich als steuer- und sozialversicherungsfreien Sachbezug zur Verfügung.
Konkret bedeutet das: 50 Euro pro Monat werden auf eine Guthabenkarte gebucht, zusätzliche Beträge folgen im Jahresverlauf. Die Höhe der Leistung bleibt unverändert – es handelt sich um eine neue Form der Auszahlung, nicht um eine zusätzliche Vergütung. Die Umstellung wurde gemeinsam mit dem Personalrat in einer Dienstvereinbarung festgelegt, ein externer Anbieter übernimmt die technische Umsetzung.
Ein zentrales Ziel der Stadt ist die regionale Bindung der Mittel. Die Guthabenkarte kann im gesamten Postleitzahlengebiet 23 sowie in angrenzenden Regionen – darunter Teile der Gebiete 19 und 18 – bei teilnehmenden Geschäften eingesetzt werden. Damit soll nicht nur die Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten gestärkt, sondern auch der lokale Einzelhandel unterstützt werden.
„Wir freuen uns, wenn noch mehr Geschäfte aus Wismar mitmachen. Dann profitieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und der lokale Einzelhandel gleichermaßen davon“, sagt Bürgermeister Thomas Beyer.
Unternehmen, die Akzeptanzstelle werden möchten, können sich an das Amt für Personal, Organisation und IT der Stadtverwaltung wenden.