Mecklenburg-Vorpommern steht am Montag vor einer gefährlichen Wetterlage. Eine von Westen heranziehende Regenfront kann ab dem Nachmittag innerhalb kurzer Zeit für spiegelglatte Straßen und Gehwege sorgen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor erheblicher Glatteisgefahr, die sich bis in die Nacht hinein fortsetzen kann.
Regen setzt im Westen ein
Der erste Niederschlag erreicht am Nachmittag den äußersten Westen Mecklenburgs. Von dort breitet sich die Regenfront bis zum Abend über große Teile des Landes aus und erreicht in der Nacht schließlich auch Vorpommern. Die Straßen können also innerhalb weniger Minuten zu gefährlichen Rutschbahnen verwandeln. Wer nicht unbedingt unterwegs sein müsse, solle zu Hause bleiben.
Wechsel aus Schnee, Regen und Eis
Der Morgen verläuft in Vorpommern zunächst weitgehend trocken. Erst ab dem Vormittag setzt dort Schneefall ein. Im Raum Boizenburg und am Schaalsee sind ein bis drei Zentimeter Neuschnee möglich, der jedoch rasch wieder taut. Reste davon können bis nach Rostock und in die Mecklenburgische Seenplatte ziehen.
Am Nachmittag folgt aus Westen ein zweiter Niederschlagsschub, diesmal überwiegend als Regen. In Vorpommern beginnt dieser teils noch als Schnee, geht aber später in Schneeregen oder Regen über. Besonders in den Abend- und Nachtstunden ist die Glatteisgefahr schwer einzuschätzen und kann lokal stark variieren.
Gefahr für Bäume und Stromleitungen
Neben rutschigen Straßen warnt der Wetterdienst auch vor möglichen Schäden an Freilandstromleitungen und Bäumen. Unter der Last von Eis können Äste brechen oder Leitungen beschädigt werden. Die Empfehlung der Experten ist eindeutig: Wege möglichst vermeiden und besondere Vorsicht walten lassen.