Vom 28. Januar bis 28. Februar 2026 zeigt die Galerie Hinter dem Rathaus unter dem Titel „Was Schönes“ Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin Anne Mundo. Die Ausstellung umfasst Malerei, Zeichnungen und installative Arbeiten. Die Vernissage findet am Mittwoch, 28. Januar, um 19.30 Uhr statt.
Eröffnung mit Redebeiträgen und Klangperformance
Zur Ausstellungseröffnung sprechen Lena Biesalksi, Vorstandsvorsitzende der Galerie, sowie die Künstlerin selbst. Zudem präsentiert der Berliner Klang‑ und Performancekünstler Peter Strickmann eine ortsspezifische Klangperformance. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Konzert, Objekttheater und performativem Experiment – geprägt von einfachen Mitteln und einer Philosophie der Gemeinschaft.
Künstlerin zwischen Wahrnehmung, Raum und gesellschaftlichen Fragen
Anne Mundo, 1982 in Rostock geboren, studierte freie Kunst an der Kunsthochschule Berlin‑Weißensee sowie an der École des beaux Arts in Marseille. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit den komplexen Beziehungsgeflechten unserer Zeit auseinander. Häufig entstehen Werke, die thematisch oder räumlich auf den jeweiligen Ort reagieren.
Ihre Malerei und Zeichnungen bewegen sich zwischen asiatischer Tuschetechnik, Acryl‑ und Ölmalerei. Linien, Farbfelder und abstrahierte Alltagsdarstellungen werden zu symbolischen Fragen über Wahrnehmung, Übergänge und gesellschaftliche Strukturen verdichtet.
Arbeiten zwischen Verspieltheit, Klang und Assoziation
Unter dem Ausstellungstitel „Was Schönes“ zeigt Mundo in Wismar neben einer Schaufensterinstallation auch Zeichnungen und Malereien, die mit klanglich‑verspielten und assoziativen Ansätzen arbeiten. Zu sehen sind unter anderem Werke wie „Der Flieder kommt wieder“ (2021), „Mindful music (apricot‑melon)“ (2022), die Serie „Freizeit (2,3)“ sowie die Werkreihe „Die Entwurzelten – lo Sradicato – the uprooted“, entstanden 2025 in Gedenken an Ursula Hirschmann.
Mundos Arbeiten zeichnen sich durch pastose Farbigkeit, starke Kontraste und eine inhaltliche Vielschichtigkeit aus. Immer wieder legt sie Widersprüche offen, hinterfragt Schönheitsmuster und kontextualisiert vermeintliche „optische Fehler“ zu einem erweiterten Verständnis von Schönheit.
Die Galerie lädt herzlich zur Eröffnung am 28. Januar um 19.30 Uhr ein. Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar 2026 zu sehen.