Der Winter hat die Region am heutigen Montag fest im Griff. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor weiterem Schneefall und verbreiteter Glätte. Bis zu drei Zentimeter Neuschnee können im Tagesverlauf zusammenkommen, begleitet von leichtem Dauerfrost zwischen minus vier und minus zwei Grad. Die kalte Luft bleibt nach Angaben der Meteorologen stabil über Mecklenburg‑Vorpommern liegen, sodass sich die winterlichen Bedingungen bis in die Nacht hinein fortsetzen dürften.
Wind verschärft die Lage an der Küste
An den Küstenabschnitten verschärft kräftiger Wind die Situation zusätzlich. Aus südöstlicher Richtung werden Böen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde erwartet, die den Schneefall verwehen und die Sicht zeitweise deutlich einschränken können. Auch das gefühlte Temperaturniveau sinkt dadurch weiter ab.
Angespannte Verkehrslage auf A20, B96 und B105
Für den Verkehr bedeutet das eine angespannte Lage. Auf der A20 sowie den Bundesstraßen B96 und B105 wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Glatte Fahrbahnen, verwehte Schneefelder und eingeschränkte Sicht sorgen bereits am Morgen für Verzögerungen. Für den Bereich Nordwestmecklenburg liegen erste Stau‑ und Behinderungsmeldungen vor. Die Straßenmeistereien sind im Dauereinsatz, dennoch kann es immer wieder zu rutschigen Abschnitten kommen.
Behörden raten zu Vorsicht und mehr Zeit
Die Behörden empfehlen, mehr Zeit einzuplanen, defensiv zu fahren und auf plötzliche Glätte zu achten. Besonders in den Abendstunden steigt das Risiko weiter an, wenn die Temperaturen erneut deutlich unter den Gefrierpunkt sinken.