In einer Feierstunde im Rathaus ist am Samstag René Domke offiziell zum 1. Beigeordneten der Hansestadt Wismar ernannt worden. Bürgermeister Thomas Beyer überreichte dem 54‑Jährigen die Ernennungsurkunde. Domkes Beamtenverhältnis auf Zeit beginnt am 11. März 2026 und läuft über sieben Jahre und sechs Monate. In hanseatischer Tradition trägt er künftig die Amtsbezeichnung „Senator“, wie es die Hauptsatzung der Stadt vorsieht. Er folgt auf Michael Berkhahn, der nach 35 Jahren im Dienst der Hansestadt in den Ruhestand tritt.
Würdigung eines geordneten Übergangs
In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Beyer die Bedeutung einer starken und verlässlichen Verwaltungsleitung. Er erinnerte an die Verabschiedung von Michael Berkhahn, der seine Rolle stets als „Maschinist“ verstanden habe – als jemand, der die Verwaltung am Laufen hält. Genau diese Haltung, so Beyer, sei auch künftig entscheidend.
„Teamfähigkeit, Führungskraft und unbedingtes Engagement – diese drei Dinge gehören zusammen“, sagte Beyer. Er wünsche René Domke, dass er sich in diesem Dreiklang wiederfinde und der Übergang möglichst nahtlos gelinge.
Viele Projekte in Arbeit
Beyer verwies zudem auf die Vielzahl laufender Vorhaben in der Stadt. Zahlreiche Projekte seien angestoßen und müssten konsequent weitergeführt werden. „Wir müssen die Maschine weiter fit halten, damit die Verwaltungsarbeit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gut läuft“, so der Bürgermeister.
Mit der Ernennung Domkes ist der personelle Wechsel an der Spitze der Verwaltungsleitung nun offiziell vollzogen. Für den neuen Senator beginnt damit eine Amtszeit, in der wichtige Weichenstellungen für Wismars Entwicklung anstehen.