Am 23. März beteiligen sich auch die Apotheken in Mecklenburg‑Vorpommern am bundesweiten Protesttag der Apothekerschaft. Der Apothekerverband MV rechnet damit, dass über 80 Prozent der Apotheken, die nicht im Notdienst eingeteilt sind, an diesem Tag geschlossen bleiben und sich an Protestaktionen beteiligen.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das spürbare Einschränkungen in der regulären Arzneimittelversorgung. Notdienstapotheken bleiben geöffnet, dennoch empfiehlt der Verband, planbare Medikamentenabholungen möglichst vor dem Protesttag zu erledigen.
Viele Apothekenteams aus Mecklenburg‑Vorpommern reisen zur zentralen Protestkundgebung nach Berlin. Die Apothekerschaft fordert dort eine dauerhafte Verbesserung der strukturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Dazu gehören unter anderem verlässliche Honorare, weniger Bürokratie und die Umsetzung der im Koalitionsvertrag angekündigten Reformen. Was das bedeutet und was für Wismar bedeutet, darüber sprechen wir mit Nils Saager aus der „Sonnen-Apotheke“…