Die Hansestadt Wismar setzt ihre Digitalisierungsstrategie konsequent fort und arbeitet daran, die Verwaltung Schritt für Schritt zur „smarten Behörde“ zu entwickeln. Ein zentraler Baustein ist ein neuer Masterstudiengang, der künftig Fachkräfte qualifizieren soll, um bürokratische Prozesse weiter zu digitalisieren und den Papierverbrauch deutlich zu reduzieren. Die Stadt reagiert damit auf wachsende Anforderungen an moderne Verwaltungsstrukturen und den steigenden Bedarf an digitaler Kompetenz im öffentlichen Dienst.
Weniger Papier, mehr Effizienz
Im Mittelpunkt steht das Ziel, Verwaltungsabläufe schneller, transparenter und nutzerfreundlicher zu gestalten. Digitale Antragswege, automatisierte Prozesse und medienbruchfreie Kommunikation sollen den Alltag für Bürgerinnen und Bürger ebenso erleichtern wie für die Mitarbeitenden der Verwaltung. Die Stadt betont, dass Digitalisierung nicht nur ein technisches Projekt sei, sondern ein Kulturwandel, der Arbeitsweisen modernisiert und Ressourcen schont.
Fachkräfte für die Verwaltung von morgen
Der neue Masterstudiengang soll genau jene Expertise vermitteln, die Kommunen heute dringend benötigen: Kenntnisse in Prozessmanagement, IT‑Sicherheit, Datenanalyse und digitaler Transformation. Absolventinnen und Absolventen sollen in der Lage sein, komplexe Verwaltungsprozesse zu analysieren, zu optimieren und in digitale Strukturen zu überführen. Wismar positioniert sich damit als Ausbildungsstandort für die Verwaltung von morgen.
Ein Schritt in Richtung moderner Bürgerservice
Mit der Weiterentwicklung zur smarten Behörde verfolgt die Hansestadt das Ziel, den Bürgerservice nachhaltig zu verbessern. Digitale Lösungen sollen Wartezeiten verkürzen, Wege ersparen und den Zugang zu Dienstleistungen vereinfachen. Gleichzeitig schafft die Stadt die Grundlage dafür, langfristig effizienter und ressourcenschonender zu arbeiten.