Das Kinder‑ und Jugendparlament der Hansestadt Wismar hat am Dienstag im Zeughaus seinen Kandidaten‑Talk zur bevorstehenden Bürgermeisterwahl durchgeführt. Eingeladen waren Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 19 Jahren, die die Gelegenheit nutzten, den Bewerberinnen und Bewerbern direkt Fragen zu stellen.
Im Vorfeld hatten die KiJuPa‑Mitglieder an Wismarer Schulen Fragen gesammelt – persönlich in Klassenräumen oder online über ein bereitgestelltes Formular. Die Themen spiegelten wider, was junge Menschen in Wismar bewegt: Schule, Freizeitangebote, Mobilität, Umwelt und Beteiligungsmöglichkeiten.
„Wir möchten, dass junge Menschen ihre Fragen direkt stellen und erleben, dass ihre Meinung zählt“, sagte KiJuPa‑Mitglied Joshi. „Demokratie funktioniert nur, wenn alle Generationen einbezogen werden.“
Direkter Austausch mit den Bürgermeisterkandidierenden
Die gesammelten Fragen bildeten die Grundlage für die Diskussion mit den acht zugelassenen Bewerberinnen und Bewerbern für die Bürgermeisterwahl am 12. April. Der Abend bot Jugendlichen die Möglichkeit, kommunalpolitische Entscheidungen besser zu verstehen und sich aktiv einzubringen – doch das gelang nicht immer wie gewünscht.