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Neue Dreifeldsporthalle am Friedenshof eröffnet: Wichtiger Impuls für die Stadt

Die Hansestadt Wismar hat die neue Ersatzsporthalle am Friedenshof I offiziell in Betrieb genommen. Mit dem Neubau werden die Bedingungen für den Schul‑, Trainings‑ und Wettkampfbetrieb deutlich verbessert. Die Halle ersetzt die alte Brecht‑Halle, die im Juli 2023 abgerissen wurde.

Moderner Sportstandort für Schulen und Vereine

Die neue Dreifeldsporthalle bietet optimale Voraussetzungen für den Schulsport sowie für den Vereinssport der TSG Wismar. Sechs Umkleiden, großzügige Lagerflächen, eine moderne Küche und eine funkgesteuerte Anzeigetafel gehören zur Ausstattung. Die Spielfläche ist fünf Meter breiter als in der alten Halle und ermöglicht damit Wettkämpfe in Handball, Basketball, Fußball und Volleyball. Auch eine kabellos nutzbare Musikanlage und WLAN stehen zur Verfügung.

Eine Zuschauertribüne mit 159 Plätzen macht die Halle voll wettkampftauglich. Barrierefreiheit war ein zentrales Planungsziel – sowohl Sportlerinnen und Sportler als auch Zuschauerinnen und Zuschauer mit Handicap können die Halle uneingeschränkt nutzen.

Nachhaltige Bauweise mit Photovoltaik und Gründach

Beim Neubau wurde großer Wert auf Energieeffizienz gelegt. Die Halle verfügt über ein Gründach sowie eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung mit Speichermöglichkeit. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme und Luftwärmepumpen in Kombination mit einer Fußbodenheizung.

Bauverlauf mit Unterbrechung – Kosten im Rahmen

Der Bau startete im Juli 2023 mit dem Abriss der alten Brecht‑Halle. Nach der Grundsteinlegung im März 2024 kam es im Juli 2024 zu einem Baustopp, da die Rohbaufirma ihre Arbeiten einstellte. Ab Oktober 2024 wurden die Arbeiten mit neuen Firmen fortgesetzt. Ende Februar 2026 konnte die Halle schließlich in Betrieb genommen werden. Die Außenanlagen werden derzeit noch fertiggestellt.

Für das Projekt waren 11 Planungsbüros und 42 Baufirmen beteiligt. Die Sporthalle wurde in zwei Bauabschnitte unterteilt: Sozialbereich und Hallenbereich.

Kunst am Bau: „Ballwechsel“ von Anne Hille

Im Rahmen eines zweistufigen Wettbewerbs mit 20 Bewerbungen wurde ein Kunst‑am‑Bau‑Projekt realisiert. Der Siegerentwurf „Ballwechsel“ der Künstlerin Anne Hille ist auf der Rückwand der Tribüne zu sehen.

Nutzung durch Schulen und Vereine

Aktuell trainieren in der neuen Halle die Abteilungen Handball und Sportakrobatik der TSG Wismar sowie Schülerinnen und Schüler der Bertolt‑Brecht‑Schule, des Gerhart‑Hauptmann‑Gymnasiums und der Astrid‑Lindgren‑Schule. Die Stadt dankte den beteiligten Baufirmen und dem Planungsteam, das trotz des Baustopps die Umsetzung erfolgreich zum Abschluss brachte.

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