Am Tag der Städtebauförderung ist in Wismar ein wichtiges Infrastrukturprojekt offiziell zurückgegeben worden: Die sanierte Stadthalle an der Bürgermeister‑Haupt‑Straße wurde am Samstag feierlich eingeweiht.
Seit 14.30 Uhr können Besucherinnen und Besucher an öffentlichen Führungen teilnehmen und ein abwechslungsreiches Sportprogramm erleben. Auf der Fläche präsentieren sich unter anderem die Boxer des PSV, die Turnerinnen und Sportakrobatinnen der TSG sowie ein Handball‑Warm‑Up. Gleichzeitig informiert die Stadt über das anstehende Bauvorhaben rund um das Kurt‑Bürger‑Stadion.
Rückkehr einer zentralen Sport- und Veranstaltungsstätte
Die Halle war seit 2019 außer Betrieb und wurde in den vergangenen Jahren umfassend modernisiert. Derzeit laufen noch letzte Arbeiten, bevor sie wieder vollständig für den Schul- und Vereinssport sowie für vielfältige Veranstaltungsformate genutzt werden kann. Mit der Wiedereröffnung erhält die Hansestadt Wismar eine Sport- und Veranstaltungsfläche zurück, die auch überregional von Bedeutung ist.
Millioneninvestition mit Unterstützung von Bund und Land
Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 17,11 Millionen Euro. Finanziert wurde das Projekt durch mehrere Förderbausteine. Aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ flossen 4,619 Millionen Euro. Das Land Mecklenburg‑Vorpommern unterstützte die Maßnahme zusätzlich mit einer Sonderbedarfszuweisung in Höhe von rund 2,244 Millionen Euro sowie einer Infrastrukturpauschale von rund 1,402 Millionen Euro.
Ein wichtiger Tag für Wismar
Mit der Einweihung der Stadthalle gewinnt Wismar eine zentrale Sport- und Veranstaltungsstätte zurück, die für Schulen, Vereine und zahlreiche Formate von großer Bedeutung ist. Die Resonanz am Eröffnungstag zeigt, wie sehr die Stadt auf diesen Moment gewartet hat.