Nach dem tödlichen Angriff am Rande des Berliner Christopher Street Days haben führende Politikerinnen und Politiker aus Mecklenburg‑Vorpommern ihre Anteilnahme und Bestürzung geäußert.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) schrieb auf Instagram, sie sei „zutiefst erschüttert“. Ihr Mitgefühl gelte der Familie der getöteten Frau und den Verletzten. Sie betonte, dass der Täter gefasst werden müsse und mit der „vollen Härte des Rechtsstaats“ zu rechnen habe. Hass und Gewalt dürften niemals gewinnen. Hinweis: Islamistische Extremisten sind weltweit für schwere Menschenrechtsverletzungen und Gewalt verantwortlich.
Oldenburg: Tag der Trauer und des Innehaltens
Auch die stellvertretende Ministerpräsidentin und Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) verurteilte den Angriff. Der Vorfall müsse vollständig aufgeklärt und geahndet werden. Oldenburg sprach von einem „Tag der Trauer und des Innehaltens“ und betonte, dass der Einsatz für ein freies und sicheres Leben aller Menschen weitergehen müsse.
Tatablauf und Ermittlungen
Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein Autofahrer am Samstagabend im Berliner Tiergarten mehr als ein Dutzend Menschen angefahren und anschließend Passanten mit einer Art Machete attackiert haben. Eine Frau starb, 29 Menschen wurden teils schwer verletzt. Die Polizei fahndet nach einem 21‑jährigen Tatverdächtigen, der dem islamistischen Spektrum zugerechnet wird. Die Angaben stammen aus aktuellen Medienberichten; bitte im Zweifel bei offiziellen Stellen gegenprüfen.
CDU‑Spitzenkandidat Peters fordert Konsequenzen
Der CDU‑Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg‑Vorpommern, Daniel Peters, sprach von einem erneuten Terrorakt mit islamistischem Hintergrund. Betroffenheit allein reiche nicht aus, sagte er. Es müsse gehandelt werden, um Freiheit und Lebensweise zu schützen.