Im Stadtgeschichtlichen Museum SCHABBELL in Wismar ist ein erheblicher Wasserschaden festgestellt worden. Betroffen sind mehrere Ausstellungsbereiche, sodass umfangreiche Trocknungs‑, Sanierungs‑ und Wiederherstellungsarbeiten notwendig sind. Trotz der Schäden soll der Museumsbetrieb während der Bauphase aufrechterhalten werden.
Sperrungen im Kemladen und Dachgeschoss
Für die Arbeiten müssen der Kemladen in der Schweinsbrücke 6 mit den Bereichen „Wismar fürstlich“ und „Wismar weltweit“ sowie das Dachgeschoss des SCHABBELL für Besucher gesperrt werden.
Die Einschränkungen wirken sich auch auf das Veranstaltungsprogramm aus. Die aktuelle Sonderausstellung „Im besten Licht? Die Wismarer Werft in DDR‑Fotografien“ muss vorzeitig beendet werden und ist nur noch bis zum 16. August 2026 zu sehen.
Wichtige Teile der Dauerausstellung bleiben zugänglich
Weiterhin geöffnet bleiben die Bereiche zur Hanse‑ und Schwedenzeit sowie zur Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Rundgänge werden an die veränderten Bedingungen angepasst. Ein vollständiger chronologischer Rundgang durch die gesamte Stadtgeschichte ist während der Bauarbeiten nicht möglich.
Ermäßigter Eintritt während der Bauphase
Da das Museum nur ein eingeschränktes Angebot bieten kann, gilt bis zum Abschluss der Maßnahmen ein ermäßigter Eintrittspreis von 7 Euro. Museumsleiterin Corinna Schubert bedauert die Einschränkungen, betont aber zugleich die Bedeutung der fortgesetzten Öffnung: Das SCHABBELL bleibe trotz der notwendigen Arbeiten ein wichtiges kulturelles Angebot für Bürgerinnen, Bürger und Gäste der Hansestadt.
Museumsshop weiterhin geöffnet
Neben den zugänglichen Ausstellungsbereichen bleibt der Museumsshop geöffnet. Besucherinnen und Besucher finden dort Souvenirs, Bücher und weitere Artikel rund um Wismar und seine Geschichte.