Am Freitag hat die deutschlandweite MUT‑TOUR erneut in Mecklenburg‑Vorpommern Station gemacht. Ein Tandem‑Team startete in Wismar und fuhr über die Landeshauptstadt Schwerin weiter, um auf Depressionen und andere psychische Erkrankungen aufmerksam zu machen. Ziel der Aktion war es, das Thema sichtbar zu machen, Vorurteile abzubauen und betroffenen Menschen Mut zuzusprechen.
Ankunft im Schweriner Küchengarten
Die Radfahrer wurden ab 14 Uhr im Schweriner Küchengarten am Franzosenweg erwartet, direkt bei den Theaterzelten. Die Ankunft markierte den Abschluss einer mehrtägigen Etappe, die das Team zuvor von Greifswald über Wismar bis nach Schwerin geführt hatte. Entlang der Strecke suchten die Teilnehmenden bewusst das Gespräch mit Passanten, um Ängste im Umgang mit psychischen Erkrankungen zu nehmen und über Hilfsangebote zu informieren.
„Garten‑Beet für die Seele“ vorgestellt
In Schwerin erwartete die Besucherinnen und Besucher ein symbolischer Höhepunkt. Gemeinsam mit Anita Rösing vom Verein „Essbares Schwerin“ wurde das neue „Garten‑Beet für die Seele“ vorgestellt. Der Ort soll künftig als grüner Ankerpunkt dienen, der Raum für Austausch und Begegnung bietet. Bei kleinen Erfrischungen bestand Gelegenheit, persönliche Erfahrungen zu teilen und über Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag zu sprechen. Eingeladen waren Betroffene, Angehörige, medizinisches Fachpersonal sowie alle Interessierten.
Nächste Etappe Richtung Bremen
Während das aktuelle Team seinen Etappenabschluss in Schwerin feierte, stand der nächste Start bereits fest. Am Montag, 7. September, brach die nächste Tandem‑Crew von der Landeshauptstadt aus in Richtung Bremen auf, um die Botschaft der MUT‑TOUR weiter durch Deutschland zu tragen.