Am kommenden Donnerstag findet erneut der bundesweite Warntag statt. Punkt 11.00 Uhr werden deutschlandweit Probewarnungen über verschiedene Warnsysteme verschickt. In der Hansestadt Wismar werden insgesamt sieben Sirenen ausgelöst, die Teil der lokalen Warninfrastruktur sind. Die Aktion soll sowohl die technischen Systeme einer Belastungsprobe unterziehen als auch die Bevölkerung für das Thema Warnung und Selbstschutz sensibilisieren.
Entwarnung gegen 11.45 Uhr
Nach der Auslösung der Warnsignale erfolgt gegen 11.45 Uhr eine Entwarnung über dieselben Kanäle und Geräte, über die zuvor die Warnung versendet wurde. Interessierte Bürger können sich auch online über Hintergründe, Abläufe und Ziele des Warntags informieren.
Gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen
Der Warntag ist ein bundesweiter Aktionstag, an dem Bund, Länder und Kommunen gemeinsam beteiligt sind. Auf Bundesebene liegt die Zuständigkeit beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. In den Ländern verantworten die jeweiligen Innenministerien die Durchführung, während auf kommunaler Ebene die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden eingebunden sind. Ziel ist es, die Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Warnsignalen vertraut zu machen.