In Wismar sorgt eine Serie mutwilliger Beschädigungen von Wahlplakaten und Großtransparenten für erhebliche Unruhe im Vorfeld der Landtagswahl. In den Nächten von Sonntag auf Montag sowie erneut in der darauffolgenden Nacht wurden im gesamten Stadtgebiet Wahlwerbemittel zerstört.
Besonders betroffen ist der CDU‑Kandidat Christoph Meister, dessen Plakate und Banner nach ersten Erkenntnissen systematisch attackiert wurden. Großbanner wurden zerschnitten, Plakate abgerissen und Aufsteller verwüstet. Der entstandene Schaden beläuft sich allein bei den Werbemitteln von Meister nach ersten Schätzungen auf rund 3.000 Euro.
Reaktionen aus der Politik
Sowohl der Kandidat als auch Vertreter der CDU zeigten sich bestürzt über das Ausmaß der Zerstörungen. Sachbeschädigung sei kein Ausdruck politischer Haltung, sondern eine Straftat, die den demokratischen Wettbewerb verzerrt. Meister appellierte an die Verantwortlichen, den direkten und gewaltfreien Dialog zu suchen, statt politische Auseinandersetzungen durch die Vernichtung von Sachwerten zu führen.
Polizei ermittelt und bittet um Hinweise
Die Polizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und prüft, ob die Taten politisch motiviert sein könnten. Zeugen, die in den betroffenen Nächten verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wismar oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.