Nach Halloween beschäftigen möglicherweise manipulierte Süßigkeiten weiterhin die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern. Allein im Landkreis Nordwestmecklenburg wurden inzwischen fünf Fälle angezeigt. Landesweit liegen den Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg insgesamt 14 Anzeigen vor. Die Kriminalpolizei in Gadebusch hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Wie die Polizei am hwutigen Freitag mitteilte, wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock mittlerweile zwölf Anzeigen wegen verdächtiger Halloween-Süßigkeiten erstattet. Fünf davon stammen aus Nordwestmecklenburg. Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurden zwei weitere Fälle gemeldet.
Kriminalpolizei in Gadebusch sucht nach Hinweisen
Die Ermittler prüfen derzeit, ob zwischen den einzelnen Vorfällen ein Zusammenhang besteht. Dazu werden die Ermittlungen bei der Kriminalpolizei in Gadebusch gebündelt. Besonders interessieren sich die Beamten für private Videoaufnahmen vom Halloweenabend am 31. Oktober. Aufzeichnungen von Überwachungskameras könnten dabei helfen, mögliche verdächtige Beobachtungen nachzuvollziehen und die Herkunft der betroffenen Süßigkeiten zu klären.
Die Polizei bittet deshalb Anwohner, die über entsprechende Aufnahmen verfügen oder am Halloweenabend verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Gadebusch unter der Telefonnummer 03886 722-0 entgegen.
Hintergründe der Vorfälle noch unklar
Ob die gemeldeten Süßigkeiten tatsächlich gezielt manipuliert wurden und ob dieselben Personen für mehrere Fälle verantwortlich sein könnten, ist bislang nicht abschließend geklärt. Die Polizei ermittelt weiter. Eine Täterschaft steht derzeit nicht fest. Auch ein möglicher Zusammenhang zwischen den insgesamt 14 angezeigten Fällen muss erst untersucht werden.