Autofahrer und Logistikunternehmen im Raum Wismar müssen sich ab dem 31. August 2026, auf deutliche Einschränkungen einstellen.
Die Hansestadt Wismar und der Landkreis Nordwestmecklenburg beginnen mit der grundlegenden Deckschichtensanierung des Nord-Ost-Zubringers. Die im Jahr 2003 errichtete Trasse verbindet das Industrie- und Gewerbegebiet Haffeld, den Seehafen Wismar sowie den interkommunalen Gewerbestandort Wismar‑Kritzow‑Hornstorf direkt mit den Autobahnen A14 und A20. Aufgrund des Alters und der hohen Belastung ist der Straßenzustand inzwischen so stark verschlechtert, dass eine Erneuerung notwendig ist.
Bauarbeiten zwischen A14/B105 und Schwedenschanze
Der erste Bauabschnitt umfasst den Bereich vom Kreuzungspunkt der A14 und der B105 bis zur Schwedenschanze. Zunächst wird die oberste Asphaltschicht abgefräst. Je nach Zustand des Untergrunds erneuern die Bauteams anschließend Teile der Asphalttragschicht, bevor eine neue Deckschicht aufgebracht wird. Für die Arbeiten sind rund sieben Wochen vorgesehen. Die Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf etwa 750.000 Euro.
Vollsperrung mit weiträumiger Umleitung
Die Maßnahme kann aus Gründen der Arbeitssicherheit nur unter Vollsperrung umgesetzt werden. Die Sperrung erfolgt in zwei aufeinanderfolgende Teilbauabschnitte. Eine weiträumige Umleitung wird über die Rostocker Straße, den Philosophenweg sowie die Poeler Straße und Am Torney ausgeschildert. Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und empfiehlt, die Route frühzeitig einzuplanen.
Zweiter Bauabschnitt für 2027 vorgesehen
Der anschließende zweite Bauabschnitt, der den Bereich von der Schwedenschanze bis zum Gewerbegebiet Haffeld umfasst, befindet sich derzeit in der Detailplanung. Die Umsetzung ist nach aktuellem Stand für das Jahr 2027 vorgesehen. Ziel ist es, die gesamte Verbindung langfristig zu stabilisieren und die Leistungsfähigkeit der wichtigen Wirtschaftsachse zu sichern.