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Buckelwal: Rettungsversuch am Nachmittag abgebrochen – Experten analysieren Aufzeichnungen

Am späten Montagnachmittag hat sich die Situation um Buckelwal „Timmy“ erneut zugespitzt. Mehrere Versuche, das Tier mit Booten sanft zum Losschwimmen zu motivieren, blieben ohne Erfolg. Gegen 17.00 Uhr drehten die Einsatzkräfte ihre Boote ab, die Rettungsaktion wurde vorerst unterbrochen. Timmy atmet weiterhin, zeigt aber kaum Reaktionen.

Nach Angaben von Beobachtern vor Ort bewegten sich die Boote mehrfach in Richtung des Wals, um ihn vorsichtig zu animieren. Doch Timmy reagierte nicht. Immer wieder zogen sich die Retter zurück, offenbar um das weitere Vorgehen zu beraten.

Hoffnung durch steigenden Wasserstand – aber Reaktionen bleiben aus

Der Wasserstand in der Wismarer Bucht ist am Nachmittag wie erwartet angestiegen. Gegen 17.30 Uhr war das Wasser bereits so hoch, dass der Wal kaum noch zu sehen war. Fachleute hatten gehofft, dass der höhere Pegel dem Tier helfen könnte, sich selbst zu befreien. Zwischenzeitlich wirkte Timmy etwas agiler, doch die erhoffte Bewegung in Richtung tieferes Wasser blieb aus. Zwei Seevögel saßen weiterhin auf seinem Rücken – ein Zeichen dafür, wie wenig er sich bewegt.

Rettungspause: Aufzeichnungen werden ausgewertet

Um 18.08 Uhr bestätigten die Einsatzkräfte, dass die Aktion vorerst ruht. Die am Nachmittag gewonnenen Aufzeichnungen werden derzeit ausgewertet. Erst nach dieser Analyse soll entschieden werden, ob es noch am Abend einen weiteren Versuch gibt oder ob die Maßnahmen angepasst werden müssen. Wie lange die Auswertung dauert, ist offen.

Claus Tantzen, Sprecher des Landwirtschaftsministeriums, erklärte, dass die Retter ein Lagebild erstellen und sich eng abstimmen. Ob ein zweiter Anlauf möglich ist, sei noch unklar.

Ein Tag voller Unsicherheit

Der Nachmittag war geprägt von einem ständigen Wechsel zwischen Annäherung und Rückzug. Die Boote umkreisten den Wal, näherten sich erneut, zogen sich wieder zurück. Die Einsatzkräfte müssen bei jedem Schritt abwägen: Jede Annäherung kostet den Wal Energie – und birgt zugleich Risiken für die Menschen im Wasser.

Wie es weitergeht, hängt nun von der Analyse der Aufnahmen und dem Zustand des Tieres ab. Die Hoffnung auf eine späte Wendung bleibt, doch die Lage bleibt äußerst fragil.

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