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Bürgermeisterwahl Wismar 2026 – Was wollen die Kandidaten? Der (letzte) große Check

Am 12. April entscheidet Wismar über die Nachfolge von Thomas Beyer. Acht Kandidierende treten an – so viele wie nie zuvor. Ihre politischen Hintergründe, Prioritäten und Visionen für die Stadt unterscheiden sich deutlich. Hier der Überblick, was sie wollen und wofür sie stehen.

Horst Bartels (Einzelbewerber)

Der 75‑jährige Maschinenschlosser setzt seit Jahrzehnten auf soziale Themen. Er sieht Wismars größte Probleme in vernachlässigten Quartieren, Leerstand und wachsender Obdachlosigkeit. Bartels fordert mehr Kreativität in der Verwaltung und möchte ein leerstehendes Gebäude zu einem Haus für Bürgerberatung, Kriegsdienstverweigerer und Jugendkultur entwickeln.

Toni Brüggert (Bürger für Wismar)

Der 35‑jährige Kita‑Leiter und frühere CDU‑Politiker will eine belebte Innenstadt, mehr wirtschaftliche Impulse und eine engere Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen. Er setzt auf mehr Transparenz und bürgernahe Entscheidungen.

Christian Danielczyk (Einzelkandidat)

Der 40‑jährige Unternehmer aus der Immobilienverwaltung bezeichnet sich als „politisch unerfahren“, möchte aber „neuen Wind“ in die Stadt bringen. Er will die Bürger stärker einbinden und pragmatische Lösungen für Verwaltung und Stadtentwicklung finden.

Frank Junge (SPD)

Der 58‑jährige Bundestagsabgeordnete setzt auf Stabilität, Verlässlichkeit und ein „Wismar für alle“. Seine Schwerpunkte: Wirtschaftsförderung, bezahlbares Wohnen, moderne Schulen und Sportstätten sowie Bürgerbeteiligung. Er steht für die Fortsetzung der sozialdemokratischen Rathauslinie.

Horst Krumpen (Die Linke)

Der 59‑jährige Berufsoffizier a. D. tritt erneut an. Er fordert mehr sozialen Wohnungsbau, bessere Jugendangebote und eine stärkere soziale Ausrichtung der Stadtpolitik.

Christoph Meister (CDU)

Der 41‑jährige Rechtsanwalt will die Innenstadt beleben, Unternehmen stärken und eine pragmatische Verkehrspolitik etablieren. Er setzt auf einen bürgerlich‑konservativen Kurswechsel und mehr Angebote für Jugendliche.

Nils Jörn (BSW – Bündnis Sahra Wagenknecht)

Der 61‑jährige Historiker und Stadtarchivar wirbt für eine modernere, grünere und offenere Stadt. Er möchte Wismar optisch aufwerten, mehr Stadtgrün schaffen und das 800‑jährige Stadtjubiläum 2029 als Entwicklungsmotor nutzen.

Manuela Medrow (AfD)

Die 50‑jährige Diplom‑Ingenieurin fordert mehr Investitionen in den Standort Wismar und warnt vor finanziellen Risiken, wenn aus ihrer Sicht nicht gegengesteuert wird. Sie setzt auf wirtschaftliche Stabilität und kritisiert die aktuelle Haushaltsführung.

Was Wismar bewegt – die zentralen Wahlkampfthemen

Aus Bürgersprechstunden, Debatten und Programmen kristallisieren sich mehrere Kernfragen heraus:

  • Modernere Verwaltung: schnellere Entscheidungen, mehr Digitalisierung
  • Transparenz: klarere Darstellung, wie Steuergelder eingesetzt werden
  • Innenstadt & Wirtschaft: Belebung, weniger Leerstand, stärkere lokale Unternehmen
  • Wohnen: bezahlbarer Wohnraum, soziale Quartiersentwicklung
  • Mobilität: pragmatische Verkehrslösungen, bessere Aufenthaltsqualität
  • Stadtentwicklung: grünere Quartiere, Vision für das Jubiläum 2029

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