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Dreifachmordprozess: Befangenheitsantrag abgelehnt

Im Prozess um einen brutalen Mord an drei Menschen in Rövershagen hat das Landgericht Rostock einen Befangenheitsantrag der Verteidigung gegen die verhandelnde Strafkammer als unbegründet abgelehnt. Die Rechte der Verteidigung seien nicht beeinträchtigt worden, hieß es im Beschluss, den Richter Peter Goebels am Donnerstag, dem dritten Verhandlungstag, verlas.

Auf der Anklagebank sitzt ein 27-Jähriger, der im Februar dieses Jahres seinen Vater, seine Schwester und seine Mutter mit einer Armbrust und einer Machete getötet haben soll. Er ist des dreifachen Mordes angeklagt. Die Anwältin des Deutschen hatte der Kammer vorgeworfen, sie habe sich in ihrem Urteil bereits festgelegt.

Der 27-Jährige hatte die Taten in polizeilichen Vernehmungen gestanden, sein Geständnis aber vor Gericht widerrufen. Am Donnerstag wurde zunächst eine rechtsmedizinische Sachverständige gehört, die Identitätsgutachten und DNA-Analysen zu den Opfern vorstellte. Im Laufe des Tages sollten mehrere Zeugen vernommen werden. Der Prozess ist bis 15. Dezember terminiert.

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