Der FC Anker Wismar und Cheftrainer Matthias Fink gehen am Ende der laufenden Saison getrennte Wege – zumindest in seiner bisherigen Funktion. Verein und Trainer haben sich nach offenen Gesprächen darauf verständigt, zur neuen Spielzeit einen personellen Impuls zu setzen. Fink bleibt dem Club jedoch erhalten und übernimmt künftig andere Aufgaben innerhalb des Vereins.
Fünf Jahre geprägt von Erfolg und Stabilität
Der Verein blickt mit großer Wertschätzung auf die vergangenen fünf Jahre zurück. Unter Finks Leitung gelang 2023 der ungeschlagene Aufstieg in die Amateuroberliga. In dieser Saison steht der FC Anker zudem im Halbfinale des Landespokals – mit realistischen Chancen auf den Finaleinzug. Sportlicher Leiter Danny Pommerenke betont, Fink habe die Entwicklung des Vereins „deutlich geprägt“ und großen Anteil an den Erfolgen der vergangenen Jahre.
Fink richtet den Blick nach vorn
Auch Matthias Fink selbst spricht von einer intensiven und prägenden Zeit. Er habe viel gelernt und viel Vertrauen erfahren, sagt er. Nun sei jedoch der richtige Moment gekommen, den Fokus stärker auf Familie, neue Aufgaben im Verein und die Nachwuchsförderung zu legen. Der Übergang soll geordnet und ohne Unruhe erfolgen.
Suche nach Nachfolger läuft
Für die kommende Saison sucht der FC Anker einen neuen Cheftrainer. Pommerenke erklärt, man befinde sich bereits in Gesprächen mit mehreren Kandidaten. Der Verein wolle sich die nötige Zeit nehmen, um eine Lösung zu finden, die zur sportlichen Ausrichtung und zur langfristigen Entwicklung passt.
Volle Konzentration auf den Saisonendspurt
Bis zum letzten Spieltag bleibt der Blick jedoch auf die laufende Saison gerichtet. Mannschaft, Trainerteam und Verein wollen den positiven Trend fortsetzen und die Spielzeit mit einem starken Schlussspurt abschließen. Der mögliche Einzug ins Landespokalfinale wäre ein weiterer Höhepunkt einer ohnehin erfolgreichen Ära.