Wie viel künstliche Intelligenz braucht ein Unternehmen wirklich? Und an welchen Stellen kostet die Einführung mehr Zeit und Geld, als sie am Ende einspart? Mit solchen Fragen beschäftigt sich am heutigen Dienstag eine Veranstaltung an der Hochschule Wismar. Gleichzeitig können Interessierte auf dem Campus an eigenen Geschäfts- und Produktideen arbeiten.
Ab 16.00 Uhr steht bei „Engineering Insights“ der praktische Einsatz von künstlicher Intelligenz und Prozessautomatisierung im Mittelpunkt. Referent ist Simon Glowik von NordFlux.
Wo lohnt sich KI – und wo nicht?
Der Vortrag richtet den Blick besonders auf mittelständische Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei soll es weniger um Zukunftsvisionen als um konkrete Einsatzmöglichkeiten im betrieblichen Alltag gehen. Unternehmen stehen zunehmend vor der Frage, welche Arbeitsabläufe sich mit KI oder automatisierten Prozessen tatsächlich verbessern lassen. Gleichzeitig ist nicht jede technische Lösung automatisch wirtschaftlich sinnvoll.
Genau an diesem Punkt setzt „Engineering Insights“ an: Wo kann künstliche Intelligenz bereits sinnvoll eingesetzt werden? Welche Prozesse lassen sich automatisieren? Und in welchen Fällen stehen Aufwand und Nutzen in keinem vernünftigen Verhältnis? Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr in Haus 1 der Hochschule Wismar.
Aus Problemen sollen Geschäftsideen werden
Zur gleichen Zeit beginnt auf dem Campus ein weiterer Termin für Menschen mit Interesse an Innovation und Unternehmensgründung.
Im StartUpYard findet von 16.00 bis 19.15 Uhr ein Workshop zur Ideenfindung statt. Die Teilnehmer sollen dabei nicht mit einer bereits fertigen Geschäftsidee erscheinen müssen. Ausgangspunkt sind konkrete Probleme und Herausforderungen. Daraus sollen Schritt für Schritt mögliche Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle entwickelt werden.
Der Workshop richtet sich damit auch an Teilnehmer, die sich grundsätzlich für eine Gründung interessieren, bislang aber noch keine konkrete Idee verfolgen. Während bei „Engineering Insights“ also der Einsatz bereits verfügbarer Technologien in bestehenden Unternehmen im Mittelpunkt steht, geht es im StartUpYard darum, aus einem Problem überhaupt erst eine neue unternehmerische Lösung zu entwickeln.
Beide Veranstaltungen beginnen heute um 16.00 Uhr auf dem Campus der Hochschule Wismar. Der Ideenworkshop im StartUpYard ist bis 19.15 Uhr angesetzt.