Samstag, 18.Mai 2024 | 13:10

KunstOffen 2024 in Nordwestmecklenburg: 17 neue Künstler nehmen an der Aktion teil

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Strahlende Sonne und eine frühlingshafte Brise auf dem Gelände von Schloss Bothmer beim gestrigen Pressegespräch zu KunstOffen 2024: Peter K. Endres und Ivette Lesser präsentieren Malerei, Grafik und Druck und sprechen über ihre künstlerischen Themenfelder.

Ivette Lesser ist gelernte Bauzeichnerin. Im Atelier auf Schloss Bothmer arbeitet sie seit einem Jahr und fertigt vor allem liebevolle Motive von Kranichen und verschiedene Linoldrucke an.

Peter K. Endres hat das Atelier für ein paar Monate mit bezogen. Seine künstlerischen Themen sind „schwer“, aber gesellschaftlich gesehen stark relevant. In seiner Malerei verarbeitet er als einst Betroffener die Themen Mobbing, Ausgrenzung und Depression. Im Gespräch erklärt er eine Bilderreihe genauer: „Mobbing kann laut sein, aber auch ganz leise. Für diese Bilder kamen für mich nur die Farben Rot, für die Hölle auf Erden und das Menschliche, und Weiß, für die Kälte und den Schnee, in Frage. Andere Farben haben für mich zu einer bestimmten Zeit nicht existiert.“ Direkt am Eingang des Ateliers hängt dennoch eine andere, auf Anhieb freundlich wirkende Malerei, die Peter K. Endres „Der Optimist“ nennt. Das Portfolio des Künstlers ist groß. In einer Broschüre fasst er 50 Jahre seiner Arbeit zusammen.

Vom 18. bis 20. Mai 2024 können Sie Ivette Lesser und Peter K. Endres in ihrem Atelier einen Besuch abstatten. Es werden in ganz Mecklenburg-Vorpommern mehr als 150 Kunstschaffende aus der Region ihre Werke präsentieren. Ob Malerei, Fotografie, Plastik, Keramik oder Schmuck: Genießen Sie Kunst in allen Variationen – in blühenden Gärten, in alten Bauernkaten oder in herrschaftlichen Schlössern. Im Landkreis Nordwestmecklenburg sind in diesem Jahr erstmals 17 neue Künstlerinnen und Künstler mit dabei.

„Für die Künstlerinnen und Künstler ist der direkte Kontakt ein wichtiger Impuls für die eigene Arbeit“, so Anja Eckhardt, Kulturmanagerin des Landkreises Nordwestmecklenburg. „Unsere Pressegespräche organisieren wir bewusst jedes Jahr vor der Veranstaltung mit wechselnden Künstlerinnen und Künstlern aus der Region und versuchen dadurch, die Vielfalt der Kunst in Nordwestmecklenburg abzubilden und Lust auf das Veranstaltungsformat zu machen.“

„Mir gefällt die Kombination der verschiedenen Künste an den Veranstaltungstagen sehr. Ich freue mich, an Pfingsten unterwegs zu sein und diese tollen Orte in unserem Landkreis und die damit verbundenen Menschen und Talente genauer kennen zu lernen. Allein in unserem wunderschönen Landkreis Nordwestmecklenburg werden an 63 Kultur- und Veranstaltungsorten mindestens 104 Künstlerinnen und Künstler Ihre Ateliers öffnen. Jedes Jahr werden es mehr!“, so blickt Ingo Funk, Kultur-Dezernent und Stellvertreter des Landkreises auf die bevorstehenden Tage, an denen er eine eigene „Rundreise“ mit Abstechern zu „Kunst-Orten“ im Landkreis plant.

©Wiebke Reichenbach

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