Montag, 17.Mai 2021

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Rostock: Schwesig ruft zu Solidarität in der Gesellschaft auf

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Menschen zum Zusammenhalt in der Corona-Pandemie aufgerufen.

“Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, jetzt gerade auf den letzten Metern dieser Pandemie, dass das Coronavirus unsere Arbeitswelt nicht spaltet, die Gesellschaft nicht spaltet”, sagte Schwesig am Samstag in Rostock bei der zentralen Kundgebung des DGB Nord zum Tag der Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Es müssten die unterstützt werden, die “gerade den Laden schmeißen”, aber auch die, die einen hohen Preis zahlen, weil sie gerade nicht arbeiten können.

Schwesig sprach vor rund 120 Menschen auf dem Neuen Markt allen Beschäftigten im Gesundheitswesen ihren Dank aus. Sie sorgten dafür, dass das Grundrecht aller Menschen auf eine gute medizinische Versorgung erfüllt werde, sagte Schwesig. Zu dieser Versorgung gehörten nicht nur die besten Maschinen, sondern auch das gut ausgebildete Personal in allen Bereichen. “Wir können dieses Personal nicht verschleißen, das wollen wir auch nicht.” Das Virus habe nicht dafür gesorgt, dass andere lebensbedrohende Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Tumore ausbleiben.

Auch der DGB-Nord-Vize Ingo Schlüter mahnte an, dass die Lasten der Corona-Krise gerecht verteilt werden müssen. Reiche und Spitzenverdiener müssten mehr zum Gemeinwesen beitragen. Die Gewerkschaften würden darauf achten, dass die Beschäftigten nicht die Zeche zahlen.

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