Sonntag, 14.April 2024 | 09:58

Schüler wollen lieber live über Ausbildung reden

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Auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsweg bevorzugen Schulabgänger nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder verstärkt direkte Gespräche.

Das geht aus einer ersten Bilanz des Institutes für Talententwicklung Neubrandenburg vor, wie Projektleiterin Manuela Hoeth am Donnerstag sagte. Das Institut organisiert im Auftrag des Landes 2023 drei Fachmessen unter dem Titel vocatium, bei denen schon im Vorfeld Gespräche mit Schülerinnen und Schüler geführt werden, um sie gezielter zu geeigneten Ausstellern zu lotsen. Schirmherrin ist die Schweriner Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD).

Insgesamt sind bisher 7500 Jugendliche für die Messen in Schwerin, Neubrandenburg und Rostock angemeldet, sagte Hoeth. Die erste Fachmesse für Ausbildung und Studium in Schwerin laufe derzeit, in Neubrandenburg wird es ab 10. Mai eine Messe geben, in Rostock im Juli. Dort stellen sich jeweils 64 bis 84 Aussteller vor, darunter Krankenhäuser, Universitäten, führende Maschinen- und Jachtbauer, Bundeswehr, Behörden, Ministerien aus Schwerin und der Computer-Chiphersteller Infineon aus Dresden.

Die Fachmessen waren in der Corona-Zeit einmal ausgefallen. 2021 fanden sie in digitaler Form statt. Das sei nicht so gut angenommen worden, sagte Hoeth. 2022 seien die Schüler bei den Präsenzmessen noch sehr zurückhaltend gewesen. Der Eintritt ist frei.

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